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„Was ist denn eigentlich drin in diesen „Entwurfsarbeiten“ und warum brauchst Du da immer so lange für?!“

Ja, was ist denn alles „da“ drin? In meinen Angeboten und Rechnungen ist bei gestalterischen Arbeiten immer die Position „Vergütung für Entwurfsarbeiten nach AGD“ (Alliance of German Designers, einer der größten Designer Verbände Europas) zu finden. Meist ist dies, neben der „Vergütung Nutzungsrechte nach AGD/VTV“ (dazu in einem anderen Beitrag mehr), der höchste Posten.

Die eigentliche Arbeit als Designer beginnt schon beim Erstgespräch mit dem Kunden. In meinem Fall sehe ich dies als Service an. Ich möchte erfahren, wer der Kunde ist, wie er „tickt“ und welche Vorstellungen er von seinem Projekt oder seiner Kampagne bereits hat. Das Erstgespräch und somit zum Beispiel auch die Zeit und Anfahrt berechne ich nicht. 

Der Kostenpflichtige Teil meiner Arbeit beginnt mit dem sogenannten „Scribblen„, also „kritzeln“. Ich nehme mir mein Scribble-Book und schreibe und male meine Ideen zum Thema zusammen. Hier entstehen die ersten Rohentwürfe mit Kommentaren. In der Regel wird hier auch schon ein vorläufiges Gestaltungsraster – also Grundlinien an denen ich Texte und Elemente ausrichte – angelegt.

Während dieser Konzeptphase überlege ich mir neben Farben, Schriften und Anordnungen auch, welche Wirkung ich mit dem Objekt erzielen möchte. Werden Bilder benötigt, welche der Kunde nicht selber liefert, fange ich mit einer Bildrecherche und der Auswahl geeigneter Bilder an.

In der Regel müssen die final ausgewählten Bilder dann nachbearbeitet und angepasst werden. Auch dieser Arbeitsschritt gehört mit in die Entwurfsphase.

Die vom Kunden gelieferten Daten müssen ebenfalls geprüft und in der Regel auch für die Verwendung angepasst und optimiert werden. Danach können sie in das Gesamtlayout eingefügt werden. Der Kunde erhält nun die erste Korrekturdatei – meistens eine PDF-Datei, da diese plattformübergreifend geöffnet werden kann.

Wenn der Kunde Änderungswünsche am Layout oder an einzelnen Elementen hat, sind diese ebenfalls in der Entwurfphase mit eingerechnet. Meistens sind die 2 Korrekturläufe extra ausgewiesen.

Nach Umsetzung der finalen Korrekturen und Freigabe durch den Kunden werden die für die Druckvorstufe benötigten Daten erstellt. Ebenso wird der Produktionslaufplan, auf dem alle für die Produktion relevanten Daten vermerkt sind, erstellt und an den entsprechenden Mitarbeiter oder das Backoffice weitergeleitet.

Die Prüfung der Produkte, die Versand- und Kommissionierungsarbeiten, sowie die etwaige Lieferung* sind ebenfalls in dieser Position mit abgerechnet.

 

*Für die (An-)Lieferung innerhalb von 30km berechnen wir keine zusätzlichen Lieferkosten, sofern sich die Drucksachen per PKW/Bulli selber transportieren  lassen.

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